Die Städte Dortmund und Hamm sowie der Kreis Unna verbinden seit Jahrhunderten weit mehr als eine rein geografische Nachbarschaft. Enge Kultur-, Wirtschafts- und Infrastrukturbeziehungen, die sich beständig weiterentwickelt haben, sowie ausgeprägte Pendlerbewegungen spiegeln bis heute einen engen Verflechtungsgrad im westfälischen Ruhrgebiet wider. Hier zählen keine kommunalen Grenzen – gelebt und gearbeitet wird in regionalem Selbstverständnis.
Diese enge Verflechtung bildet die Grundlage für die gemeinsame Arbeit an zentralen Zukunftsthemen. Mit der jährlich ausgerichteten gemeinsamen Konferenz schaffen die Städte Dortmund und Hamm sowie der Kreis Unna eine Plattform für Austausch, Vernetzung und die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war das Thema Wasserstoff. Eine bei der Wasserstoffkonferenz 2022 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung schuf dafür eine abgestimmte und transparente Arbeitsgrundlage. Im Fokus stand zunächst die Frage, wie Wasserstoff als Schlüsseltechnologie zur Transformation von Industrie und Wirtschaft beitragen kann und sich regionale Wertschöpfungspotentiale heben lassen.
2026 wird aus der Westfälischen Wasserstoffkonferenz die Westfälische Energiekonferenz. Denn: Die Dekarbonisierung unserer Gesellschaft geht weit über ein einzelnes Molekül hinaus. Um die Sektorenkopplung nicht nur als Schlagwort zu nutzen, sondern greifbar zu machen, erweitern wir das Spektrum: Wir bringen Wasserstoff, Erneuerbare Energien und moderne Speichertechnologien an einen Tisch. Damit erweitern wir unseren Blickwinkel und betrachten Wasserstoff als zentralen Baustein einer ganzheitlichen regionalen Energiewende. Damit richtet sich die Zusammenarbeit zunehmend auf die gesamte regionale Energiewende und die wirtschaftlichen Chancen, die sich daraus ergeben – von einer leistungsfähigen Infrastruktur über neue Wertschöpfung bis hin zu zukunftsfähigen Arbeitsplätzen.

